{"id":1034,"date":"2024-10-10T14:17:38","date_gmt":"2024-10-10T12:17:38","guid":{"rendered":"https:\/\/elliasmeinel.de\/?p=1034"},"modified":"2024-10-10T14:20:04","modified_gmt":"2024-10-10T12:20:04","slug":"quintenzirkel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/elliasmeinel.de\/en\/lehre\/quintenzirkel\/","title":{"rendered":"Der Quintenzirkel in der Praxis"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Quintenzirkel war ein echter Gamechanger f\u00fcr mein Musiktheorieverest\u00e4ndnis. Mit ihm wurde mir nicht nur klar, wie viele Vorzeichen eine Tonart hat, sondern auch wie ich Akkord-Progressionen in anderen Tonarten spielen kann, ohne jede Skala in- und auswendig zu kennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hier ein paar Anreize wie ich den Quintenzirkel nutze:<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading alignfull has-text-align-center\">Maj13(#11) Akkorde in jeder Tonart bilden<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1052\" height=\"1050\" src=\"https:\/\/elliasmeinel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Maj1311-1.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-1044\" style=\"width:417px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um einen Maj13(#11)-Akkord zu bilden w\u00e4hle ich den gew\u00fcnschten. Grundton im \u00e4u\u00dferen Kreis aus und springe +5 min in den inneren Kreis f\u00fcr die Terz. Die parallele Dur-Tonart der Terz ist dann die Quinte (+5 Min vom Grundton ausgegangen). Diesen Prozess weiderhole ich solange bis ich bei der parallelen Molltonart (Am) angekommen bin. Wenn du dieses Prozedere anwendest kannst du \u00fcber jeden Grundton alle Terzen bis zur 13 schlichten und hast sogar schon die #11 dabei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Min13 Akkorde in jeder Tonart bilden<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1048\" height=\"1048\" src=\"https:\/\/elliasmeinel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Min13.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-1035\" style=\"width:420px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um einen Min13-Akkord zu bilden w\u00e4hle ich den gew\u00fcnschten. Grundton im inneren Kreis aus und springe direkt zur parallelen Dur-Tonart im \u00e4u\u00dferen Kreis f\u00fcr die kleine Terz. Danach springe ich +5 min in den inneren Kreis zur\u00fcck und erhalte die Quinte. Mit dem Wechsel in den \u00e4u\u00dferen Kreis erhalte ich die kleine Septime usw.. Diesen Prozess wiederhole ich solange bis ich wieder beim Grundton angekommen bin. Wenn du dieses Prozedere anwendest kannst du \u00fcber jeden Grundton alle Terzen bis zur 13 schlichten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Alle Stufen jeglicher Tonart ablesen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1046\" height=\"1048\" src=\"https:\/\/elliasmeinel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Scales.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-1038\" style=\"width:423px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um alle sieben Stufen der Tonart abszulesen w\u00e4hle ich mir einen Grundton im \u00e4u\u00dferen Kreis, springe +10 min f\u00fcr die II, nochmal +10 min f\u00fcr die III. Danach rechne ich vom Grundton -5 min f\u00fcr die IV und wiederhole die +10 min Spr\u00fcnge f\u00fcr die V, VI und VII. Wichtig ist nat\u00fcrlich zu wissen, welche Tongeschlechter die T\u00f6ne bilden. Daf\u00fcr gerne bei meinem <a href=\"https:\/\/elliasmeinel.de\/en\/lehre\/stufentheorie\/\">Blog zur Stufentheorie<\/a> vorbeischauen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">II-V-I-VI Verbindungen ablesen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1050\" height=\"1048\" src=\"https:\/\/elliasmeinel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Maj1311.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-1037\" style=\"width:425px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine h\u00e4ufigste Nutzung des Quintenzirkels bezieht sich auf das Ablesen von II-V-I-VI verbindungen. Falls du nichts damit anzufangen wei\u00dft schau doch gerne bei meinem <a href=\"https:\/\/elliasmeinel.de\/en\/lehre\/ii-v-i-vi-voicings\/\">Blog zu diesem Thema vorbei<\/a>. Das Prozeder ist denkbar einfach: Nachdem ich festgelegt habe was die I ist, springe ich +10 min zur II und mit -5 min zur V, spiele dann die I durch -5 min an und wechsle von dort aus nur noch in den inneren Kreis zur VI. Nat\u00fcrlich varrieren die Akkordgeschlechter und Voicings je nach Tonart aber die Grundt\u00f6ne sind schnell abgelesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende ist der Quintenzirkel nur ein Tool, um die Musiktheorie besser zu verstehen. Ich pers\u00f6nlich nutze die Quintfall- oder Quartfallsequenz (im oder gegen den Uhrzeigersinn im Quintenzirkel), wenn ich verschiedene Voicings durch alle Tonarten \u00fcben will. Dadurch habe ich ein kontinuierliche Akkordfolge, die alle 12 T\u00f6ne der westlichen Musik beinhaltet und noch dazu gut klingt. Kann ich sehr empfehlen!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Quintenzirkel war ein echter Gamechanger f\u00fcr mein Musiktheorieverest\u00e4ndnis. Mit ihm wurde mir nicht nur klar, wie viele Vorzeichen eine Tonart hat, sondern auch wie ich Akkord-Progressionen in anderen Tonarten spielen kann, ohne jede Skala in- und auswendig zu kennen. 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